Was erwartet mich, wenn ich mir einen Perro ins Haus hole?

Das Wichtigste ist, mit der Sozialisierungsarbeit weiterzumachen!

Mit 8 Wochen sind die Hunde noch lange nicht fertig. Aus Draufgänger können Angsthasen werden, aus stillen Beobachtern noch richtige Abenteurer.

Was bis zur 15.Woche gelernt wird, prägt den Hund für das Leben.

Je mehr positive Erfahrungen, umso besser!

Da die spanischen Wasserhunde sehr sensibel sind und sich nicht jeder PDAE gerne von Fremden anfassen lässt, ist es meiner Meinung nach wichtig, dies gleich von Beginn an zu üben.

-Denn kein Hund sollte Stress damit haben, IM BEISEIN seines Menschen von Anderen berührt zu werden.

Was mache ich sonst noch alles  mit meinem Welpen?

Ausflüge, Autofahrten, an die Box gewöhnen, nachts rausgehen, aufpassen, dass er nichts Gefährliches frisst oder in ein Kabel beisst. Er soll nicht springen, beißen, kratzen, kläffen und aufs Sofa hüpfen…
Ich muss ihn zu Artgenossen bringen,  ihn aber auch vor den anderen Hunden schützen, das Alleine-sein üben, in das Einkaufscenter bringen, durch die Stadt laufen, an Straßenverkehr gewöhnen, zum Bahnhof bringen. – Aber bitte nicht alles auf 1x und nur in erträglichen Dosen!

Er darf keine langen Spaziergänge machen, kurze dafür gerne öfter.
Der Tierarzt soll sein Freund werden, er soll stubenrein und an das Halsband gewöhnt werden und an der Leine gehen lernen.
Und bitte alles mit Geduld- es ist erwiesen, dass Schreien nur Unsicherheit schürt.
Dass der Welpe viel Liebe, Spiel und Streicheleinheiten , gutes Futter  und viel Zeit im Freien braucht, versteht sich von selbst….aber auch VIEL SCHLAF benötigt er !
Eigene Unsicherheit überträgt sich auf den Hund.
Je souveräner man selbst auftritt,  umso sicherer, entspannter fühlt sich unser Welpe.
Unsere Message sollte in etwa sein:
„Bei MIR bist du SICHER und im Zweifelsfall bin ICH der Boss!“

 

 

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